Mittwoch, 2. September 2009

2 Jahre USA - let's jump!

Mitte August, genauer am 10. und 12., habe ich mein 2-Jähriges gefeiert. Zwei Jahre bin ich nun schon in Amerika. Mann, wie die Zeit rast. Am 10. August 2007 bin ich via New York eingereist, habe zwei Tage im Big Apple verbracht und bin dann am 12. August in meiner neuen Heimat Los Angeles gelandet. Groß feiern konnte ich leider nicht, da ich viel Stress auf der Arbeit hatte und auch noch krank wurde. Aber dafür habe ich mir am vergangenen Wochenende einen Traum erfüllt: Fallschirmspringen!

Meine Abenteurer-Gruppe, mit der ich auch die Schnupper-Flugstunde hatte, veranstaltete Skydiving. Letztlich sprangen ein Bekannter aus eben dieser Gruppe (Mathieu) und ich einen Tag später. Wir bekamen einen besseren Deal und entschlossen uns, das zu nutzen.

Am Sonntag holte mich Mathieu um 8:30 Uhr ab, und wir fuhren knapp eineinhalb Stunden durch die brüllende Hitze ins Inland Empire, vorbei an Riverside, nach Perris. Nachdem wir acht Seiten unterschreiben mussten, auf denen wir versicherten, gesund zu sein und im Fall des Falles NICHT zu klagen etc., wurden wir von unseren Ausbildern eingewiesen. Wir zogen die Anzüge an, dann stiegen wir in das Geschirr, dass Ken (bei mir) und Chris (bei Mathieu) kräftig festzurrten.

Und wenig später ging es los:


Unsere Maschine - auf dem Weg zum Flieger (vor mir mein Instructor Ken, neben mir einer der Springer, die alleine sprangen)
An Bord (die Fröhlichkeit täuscht. Ich hatte noch nie so viel Angst im Leben) - dann verknüpft Ken uns.

Mathieu konnte noch lachen (vorne sein Instructor Chris) - dann wackelten Ken und ich zur offenen Flugzeugtür. Ich schaute auch runter, aber es war alles viel zu surreal als dass ich es wirklich kapiert hätte.

Noch ein kurzes Stoßgebet - dann hieß es: JUMP!

Und FREE FALLING!!!!

Es war der Hammer! Ich habe nicht mal geschrieen beim Sprung, so bedröppelt war ich. Ich hab mir nur gedacht "Was zum Geier mach ich hier eigentlich?" und "Ich könnte jetzt sterben".

Die Fotos sind übrigens von einem Kameramann gemacht worden, der sowohl einen Fotoapparat als auch eine Videokamera auf dem Kopf hatte. Er ist gesprungen und hat mich dann gefilmt. Somit habe ich den Sprung auch auf DVD.

Und egal, wie viel Schiss ich hatte: Immer lächeln für die Kamera! - Dann rief Ken "Pull!" und wir zogen gemeinsam die Reißleine. Gut, dass er mich daran erinnert hat. Ich war so eingenommen vom Freefall, dass ich es völlig vergessen hätte.

Und er öffnete sich auch! Gott sei Dank!! :)

Geiler Ausblick! - Und da segeln wir gen Erde zurück.

Die letzten Sekunden in der Einflugschneise...

... und Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie froh ich war, als mein Allerwertester auf dem Rasen aufkam...

Hinter mir landet gerade Mathieu - Daumen hoch! Aber ob ich das nochmal mache? Mmh, mal sehen... :)
Jedenfalls war es eine geile Erfahrung. Ich hatte noch nie in meinem Leben so viel Angst. Ich glaube, sie hat mich richtig gelähmt, weshalb ich vor allem die Augenblicke vor und direkt nach dem Sprung aus dem Flieger wie in Trance erlebte. Nachdem der Schirm auf war und wir so durch die Luft schwebten, dachte ich noch, ob es ratsam gewesen war, 30 Minuten vor Take-off die Portion Pommes gegessen zu haben... Bei dem langsamen Schweben war mir fast mulmiger als im Freefall. Immer, wenn Ken noch eine Drehung flog, dachte ich mir, "Burschi, ich hab's kapiert. Nun bring mich bitte wieder auf den Boden zurück."
Aber es war so geil!!! Whoohoo!!

Sonntag, 26. Juli 2009

Das Video zum Flug!

http://vimeo.com/5752713

Ich weiß leider nicht, wie ich das Video direkt hier reinstellen kann. Daher der Link.
Es gibt kein Audio, aber alles, was ich währenddessen sagen konnte, war eh nur "Whoohoo" oder "Awesome". Das Video zeigt etwas unter 10 Minuten vom Flug. Leider sind die Scharf-um-die-Ecke-Dreher und die Landung nicht dabei, aber es gibt auch so ganz gut wieder, wie cool es war.

Ich glaube als nächstes probiere ich Fallschirmspringen... ;)

Dieses Wochenende ist dagegen wesentlich ruhiger. Ich habe gestern den halben Tag geschlafen, dann eine weiter DVD "Alias" geguckt und mein Buch gelesen. Heute geht es für einen Spa-Nachmittag nach Marina Del Rey - entspannen.

Song of the Day: If You're Going Through Hell (Rodney Atkins)

Montag, 20. Juli 2009

What a weekend!!

Heute bin ich in die Luft gegangen - und zwar so richtig...

Eine meiner Socializing-Gruppen bietet Schnupperstunden im Fliegen an. Und so eine hab ich mir heute gegönnt. Gegen 11 Uhr hob ich mit meinem Fluglehrer Chris am Whiteman Airport in Pacoima (nordöstlich von L.A. im Valley gelegen, 30 Minuten Autofahrt von mir) ab.

Er ließ mich auch wirklich alles machen. Auf der Rollbahn musste ich zunächst üben, das Flugzeug mit den Pedalen zu lenken. In der Luft sollte ich dann plötzlich links abbiegen... Hat aber alles wunderbar geklappt und irre viel Spaß gebracht. Und während er mich fliegen ließ, knipste Chris munter ein paar Fotos. Er hat mir sogar eine kleine Kamera an der Sonnenbrille befestigt, die meinen Flug aufnahm. Mal gucken, ob ich diese kleinen Film mal bekomme. Wenn ich dann noch rausfinde, wie ich ihn bearbeite und hier reinstelle, werde ich das natürlich machen.

Nur einer war wohl etwas eifersüchtig auf meine Flugstunde - Arthur. Auf dem Rückweg muckte er auf dem Freeway einmal kurz, und nachdem ich ihn dann vier Minuten später an der ersten Tankstelle nach der Ausfahrt vollgetankt hatte, ging gar nix mehr. Er wollte einfach nicht anspringen. So rief ich AAA, die auch innerhalb von ca. zehn Minuten einen Abschleppwagen schickten. Der Mann testete Arthurs Batterie und siehe da, sie war leer. Ich wäre wohl noch zu Pep Boys (so was wie Autoteile Unger) gekommen, wollte aber das Risiko, mitten auf einer Kreuzung liegen zu bleiben, nicht eingehen. So schleppte uns der nette Herr von AAA dorthin. Da dort sonntags der Bär los ist, musste ich drei Stunden warten. Allerdings liegt gleich nebenan der Westside Pavillon, eine große, klimatisierte Mall. Da schlug ich dann die Zeit tot (und im Disney Store leider auch zu :( ), bis ich den Wagen, der erst vor zwei Wochen auch neue Vorderbremsen bekommen hatte, wieder abholen konnte.

Leider musste ich mein Kaffee-Treffen mit Jacqueline absage, aber mein Abendprogramm war gerettet. Gegen 19.20 Uhr parkte ich nahe des Staples Centers (inzwischen kenn ich den 7 Dollar-Parkplatz und muss nicht mehr, wie bei Bon Jovi, 25 Dollar abdrücken. Ha!). Auf dem Programm standen eigentlich Keith Urban und Sugarland. Doch leider hat Jennifer Nettles, die Sängerin des Duos, von ihrem Arzt eine Stimmpause auferlegt bekommen. So aber eröffneten Lady Antebellum für Keith, was ich genauso super fand.

Das Trio legte um kurz vor 20 Uhr los und spielte ca. 40 Minuten. Hier drei Kostproben:
Um 21 Uhr trat dann Keith Urban auf - und über zwei Stunden später war ich platt. Der ist einfach fantastisch, granate, wunderbar, der Hammer!! Er hat so viel Spaß gehabt, ist immer wieder auf die Leute eingegangen, war dreimal im Publikum und hat super gesungen.

Toll fand ich, dass er die Mitglieder seiner Band alle vorstellte und dabei Kinder-, Jugend- und Erwachsenenfotos der Musiker auf der Leinwand gezeigt wurden. Das war echt süß. Und bis auf den Drummer traten auch alle ans Mikrofon und sangen ein berühmtes Stück a cappella. Die hatten Wahnsinns-Stimmen.


Inmitten der Fans (oben) und auf der Bühne (unten).

Und wieder inmitten der Fans.



Das war wirklich eines der besten Konzerte, das ich je gesehen habe. Wahnsinn! Toll!
Hier ein paar Kostproben von Keith Urban:
Es war der gelungene Abschluss eines tollen Wochenendes. Am Samstag hatte ich zunächst gefaulenzt und mein Buch gelesen. Dann traf ich mich mit Sandra. Sie hat ebenfalls bei The American Dream die Green Card gewonnen, und wir kennen uns noch aus Hamburg. Sie ist vor vier Wochen auch nach L.A. übergesiedelt und wohnt nur knapp vier Minuten von mir entfernt. Welcome noch mal, Sandra! :) So konnten wir beim Kaffee ein wenig schnacken und haben uns dann abends noch den neuen Harry Potter-Film angeschaut. Für den formten sich die Schlangen schon jeweils eine (für unsere 21:45 Uhr-Vorstellung), aber auch zwei Stunden (für die 22:55 Uhr-Vorstellung) vor Beginn. Der Film war gut, wenn auch nicht so toll wie die anderen fünf Teile. Aber gelohnt hat es sich auf jeden Fall.
So, und nun muss ich ins Bett... Was für ein Wochenende! Whoohoo!
Song of the Day: Da kann ich mich heute beim besten Willen nicht entscheiden!

Sonntag, 12. Juli 2009

Mama & Papa in Kalifornien - Teil 3

Und ein paar weitere Stops: Glendale, Riverside, Irvine, San Diego, Santa Monica, West L.A., Venice...

Wir haben das ganze Programm abgefackelt, und meinen Eltern hat es super gefallen. Hier eine kleine Auswahl an Fotos.

Damit wir ordentliches Fleisch im Kühlschrank hatten, ging es am Wochenende nach San Francisco nach Glendale zum deutschen Metzger. Da war ja mein Papa besonders interessiert. Vorher gönnten wir uns einen kleinen Bummel über den Farmers Market an der Americana Mall sowie ein leckeres Frühstück mit Starbucks Kaffee und frischen Teilchen vom französischen Bäcker.

Am nächsten Tag machten wir eine Rundfahrt ins Landesinnere und genossen leckeren Ostfriesentee bei den Vosmännern in Riverside. Mit Kluntje!!! Yeah! Vielen Dank für Eure tolle Gastfreundschaft.

Von Riverside ging es wieder mehr gen Westen nach Irvine. Dort verwöhnte uns Herbert mit köstlich Gegrilltem. Meine Ma und Tanjas Ma Antje tauschten ihre Amerika-Urlaubserfahrungen aus, und mein Papa wollte Tanjas & Herberts Schäferhündin Shiloh am liebsten mit nach Hause nehmen. Obwohl Herbert lediglich 2 Dollar für sie haben wollte, kam es leider nicht zum Geschäft... :) Vielen Dank auch hier für Eure tolle Gastfreundschaft.

Meine Eltern sind jetzt doch etwas beruhigt, da sie wissen, dass ich hier sehr liebe Leute um mich habe.

Natürlich mussten wir auch ins Aroma Café in West L.A. Das ist ein Café, das einem bosnischen Ehepaar gehört. Hier gibt es bosnische/kroatische/serbische Gerichte, und es wird dementsprechend die Musik der Länder gespielt. Für mich ist es immer wie im Urlaub, weil es mich an unsere Trips zur Familie meiner Mama erinnert.

Wir hatten Lunch mit meinem Freund Milan, der ursprünglich aus Bosnien stammt, aber seit knapp 15 Jahren in den USA lebt. Milan und ich haben uns an der UCLA kennen gelernt, wo wir einige PR-Kurse zusammen belegt hatten, und obwohl er am späten Nachmittag wieder arbeiten musste, gesellte er sich zu uns. So konnte meine Ma ein wenig in ihrer Muttersprache schnacken. Dazu gab es Käseburek, Fleischspieße und Kohlrouladen. Herrlich!

Da ich noch einen Montag frei nehmen konnte, ging es für einen Tag auch nach San Diego. Zunächst stand der Zoo auf dem Programm, der meine Eltern begeistert hat.

Diesmal nur ein Erdmann (nicht wieder 250 Fotos :)). Der Eisbär legte eine tolle Show hin. Erst ward er nicht gesehen, dann kam er aus seiner Höhle gerannt und sprang wie ein Irrer in den Pool.


Zwei, die das Faulenzen wohl erfunden haben: Luchs und Panda.

Wir bummelten auch durchs Gaslampenviertel, genossen einen frozen Yoghurt - und kamen dadurch glatt zu spät zum Flugzeugträger, der im Hafen liegt. Leider hatte die letzte Führung schon angefangen. Doch meinen Eltern machte es nichts aus. Mama wäre wohl eh lieber draußen geblieben und hätte sich gemütlich auf eine Bank gesetzt, anstatt da oben rumzukraxeln. Für meinen Papa, den ehemaligen Marine-Soldaten, tat es mir etwas leid. Aber jemand aus Wilhelmshaven kann bei sowas ja nur locker mit den Schultern zucken. Der nächste Flugzeugträger kommt bestimmt...

Am letzten Tag verwöhnte meine Mama uns mit meinem Leibgericht: Rinderrouladen mit Rotkohl und Klößen. Oh Mann! War das lecker!

Logisch, dass ich bei jedem sonntäglichen Telefonat nun frage, wann sie mich wieder besuchen kommen. :) Aber meine Eltern meinen, jetzt sei ich erst mal wieder dran...

Song Of The Day: Who Says You Can't Go Home (Bon Jovi)

Dienstag, 7. Juli 2009

Abschied von Michael Jackson


Heute hat sich keiner bei uns im Büro so wirklich aufs Arbeiten konzentrieren können. Ab 8 Uhr liefen die Fernseher mit der Berichterstattung zur privaten und anschließend öffentlichen Trauerfeier für Michael Jackson. Während wir also an den eAlben und eVideos der Jackson 5 und Michael Jackson arbeiteten, lief überall die Trauerfeier. Als diese vorbei war, spielte fast jeder die Musik des King of Pop in seinem Büro. Einige von uns waren auch live im Staples Center dabei, hatten entweder ein Ticket gewonnen oder über die Arbeit bekommen (ein Großteil der Künstler, die auftraten, sind bei Universal). Andere kamen zu spät zur Arbeit, weil die Polizei die Freeway-Junction, an der der 405er und der 101er aufeinander treffen (das weltweit am meisten frequentierte Autobahnkreuz!) zur Rushhour für zehn Minuten sperrte, damit der Konvoi der Jackson-Familie zum Forest Lawn Cemetery in den Hollywood Hills fahren konnte...
Einige von uns saßen im Konferenzraum zusammen und schauten die Trauerfeier dort. Es war sehr emotional - besonders, als Stevie Wonder sprach. Das war für uns einer der bewegendsten Augenblicke, und es flossen einige Tränen. Jennifer Hudsons Performance ging ebenfalls unter die Haut. Und am Ende hatte jeder einen Kloß im Hals, als Paris Jackson sagte, wie sehr sie ihren Vater liebt. Auch wenn so mancher es weniger cool fand, dass die Familie die Kinder überhaupt mit auf die Bühne genommen hatte.
So richtig wird es einem erst jetzt langsam bewusst, dass Michael Jackson tot ist. Ich bin gespannt, wie lange die Stadt braucht, um wieder Normalstatus anzunehmen. Noch Tage nach seinem Tod besuchten Fans sein Haus in Bel-Air, seinen Stern auf dem Hollywood Boulevard, das Haus seiner Eltern in Encino, sein ehemaliges Zuhause Neverland. Ich bin die einzelnen Stationen in den Tagen nach seinem Tod abgefahren und war überrascht, wie positiv die Stimmung trotz der Trauer war. Da wurde sein Leben gefeiert, seine Musik.


Ob man ein Fan war oder nicht, und er mag ein zum Teil sehr bizarres Leben geführt haben - er war doch einer der größten Entertainer der Welt.
Hier ein paar meiner Favorites:


Fotos: whdh.com/press

Mittwoch, 1. Juli 2009

Mama & Papa in Kalifornien - Teil 2

2. Stop: San Francisco and down the coast...


Am ersten Wochenende nach ihrer Ankunft flogen meine Eltern und ich am Freitag für drei Tage nach San Francisco.

Skyline vom Clipper, der uns nach Alcatraz brachte. Am Union Square fand am Samstag ein Taiwanesisches Fest statt.

Nice!!!!!

Am Pier 39 wohnt eine ganze Kolonie Seelöwen. Ohne Cable Car geht's natürlich auch nicht. Der Wendepunkt lag in der Parallelstraße zu unserem Hotel.

Aaaaahhhh - Mama und Papa vor dem Brückenpanorama. Mmh, Hut oder nicht Hut - das ist hier die Frage.

The Bridge. The Rock.

Eine Zelle auf Alcatraz und der Blick rüber zur Bridge.
Am Sonntag Mittag ging es mit dem Mietwagen den Highway No. 1 runter Richtung L.A.
Kurzer Stop mit Lunch in Carmel. Von dort ging es nach Big Sur, wo wir in einem tollen Hotelrestaurant einen Kaffee tranken. Dann ging's weiter die Küste entlang.
Wir dachten, wir würden es bis Cambria schaffen, aber irgendwann wurde es doch dunkel. Und so übernachteten wir in einem Inn direkt an den Klippen.
Am nächsten Morgen kamen wir an der Seelöwenbucht vorbei. Hammer, oder?

Kurze Zeit später erreichten wir Hearst Castle in San Simeon. Das Schloss war Privathaus des Verlegers William Randolph Hearst (1863 - 1951). Die Bauarbeiten dauerten mit Unterbrechungen von 1919 bis 1947. Heute gehört es dem Staat Kalifornien.

Das Haupthaus.

Das kleine und das große Gästehaus.

Der Innen- und der Außenpool.

Von Heart Castle fuhren wir weiter, machten noch einen kurzen Nachmittagsstop im schönen Santa Barbara - und kamen Montagabend gegen 19 Uhr wieder in L.A. an.

Es war wirklich ein super Trip. Meine Eltern waren ganz begeistert, und wir haben das schöne Wochenende gemeinsam genossen.

Song Of The Day: Hit The Road, Jack (Ray Charles)

Freitag, 26. Juni 2009

Mama & Papa in Kalifornien - Teil 1

Endlich hab ich kurz Zeit, ein paar Fotos vom Besuch meiner Eltern zu zeigen.
1. Stop: Hollywood

Zunächst bummelten wir über den Hollywood Walk of Fame, schauten uns das Chinese Theater und das Kodak Theater an. Dann ging es am Sunset Boulevard in West Hollywood mit Kelly zum Essen. Und siehe da: Kaum sind meine Eltern in town, läuft uns ein Promi über den Weg: Paul Sorvino, der Vater von Mira Sorvino. Für meine Eltern als Law & Order-Fans natürlich klasse.



Photo: Starblog

Am nächsten Tag machten wir dann eine echte Touri-Tour, und zwar die zu den Häusern der Stars durch die Hollywood Hills und Beverly Hills. Hier eine kleine Auswahl der Villen, die uns der Tourguide gezeigt hat.

Die Boutique des Designers Bijou. Der gute Mann hat nicht nur einen schnieken Wagen vorm Arbeitsplatz, sondern über 30.000 Blumentöpfe mit knallroten Geranien um seine Villa in Beverly Hills drapiert. In die Boutique kommt man nur mit Termin. Und wenn man nichts kauft, muss man trotzdem etwas bezahlen, weil man ja dem Verkäufer die Zeit gestohlen hat.


Horrorfans werden es vielleicht erkennen: Hier wurden alle Teile von Halloween gedreht. Uuuuaaahhh!

Im Herzen von Beverly Hills wird jede Straße von einer anderen Baumsorte gesäumt. Hier die wunderschöne Palmenstraße.

Keine Ahnung, ob Halle Berry gerade zuhause war, aber ihre Assistentin kam kurz nachdem dieses Foto entstand am Haus an.

Die Villa vom Guess-Gründer George Marciano. Der Mann verkaufte seine Anteile an dem Modeimperium vor einigen Jahren für angeblich 250 Mio. Dollar an seine Brüder, stieg dick ins Immobiliengeschäft ein und will im nächsten Jahr zum Governeur von Kalifornien gewählt werden. Er hat 30 (in Worten: dreißig!) Autos, darunter allein neun (!!!) Ferraris. Die genaue Zahl der Bentleys, Rolls Royce, Porsche, Mercedes, Jaguars etc. konnte ich mir nicht merken. Aber dies: Der Gute hat keine Garage. Das Haus kam ohne, und es ist kein Platz für einen Neubau. Also stehen die Autos schön aufgereit im Vorgarten.

Von Simon Cowells Neubau war ich so sprachlos - die beiden dicken Palmen am Eingang kosten angeblich Stück 10.000 Dollar -, dass ich fast vergaß, ein Foto zu machen. Baukosten: 21 Mio. Dollar.

Vom Haus von Tom Cruise und Katie Holmes sieht man leider nur ein wenig. Ich würde mal schätzen, zirka ein Zehntel der 35 Mio. Dollar... Wobei das natürlich Schätzwerte sind und diese auch nur für das Haus gelten. Grundstück und Einrichtung kommen noch mal extra.

Das Haus von Jennifer Aniston fand ich nicht so dolle. Aber ihre Mailbox ist doch der Hammer, oder? Das Teil war so riesig! Die Gute muss irre viel Post bekommen.

Das ehemalige Haus von Marlene Dietrich...

...und gleich nebenan: das Haus von Diane Keaton. Sie will es verkaufen und hatte zum Zeitpunkt unserer Tour gerade den Preis von 12,9 auf 11,9 Mio. Dollar gesenkt. Ja, auch die Stars leiden unter der Immobilienkrise.

Dr. Phil's Haus fand ich sehr schön. Ich mag den spanischen Stil total gerne.

Hier wurde früher die Serie "Hart aber Herzlich" gedreht. Ach Max!!! :)
Ich hoffe, für die Fotos von unserem Trip nach San Francisco brauche ich nicht wieder so lange. Auf jeden Fall hatten meine Eltern und ich sehr viel Spaß!

Song of the Day: I'll Be There - Minus Mix (Jackson 5)